Benzin statt Diesel getankt: Was tun?

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Laut TCS wird schätzungsweise jährlich rund 10’000 mal der falsche Treibstoff getankt. Manchmal merkt man es noch im richtigen Moment, oftmals ist es bereits zu spät. Wer mit dem falschen Treibstoff losfährt, der riskiert Reparaturkosten in der Höhe von 3’000.- bis 5’000 Franken – oder sogar noch höher. Benzin statt Diesel getankt: Was tun?

Wer das Missgeschickt während dem Tanken merkt, der sollte den Motor nicht mehr starten und sofort den Pannendienst kontaktieren. Das Auto sollte nur noch von Hand von der Zapfsäule weggeschoben werden.

Der unbrauchbare Kraftstoff wird dann vom Pannendienst abgeschleppt und in in einer nahe gelegenen Werkstatt mit einer speziellen Vorrichtung abgesaugt und der Benzin wird regelkonform entsorgt.

Benzin blockiert feinste Bauteile

Wenn die Falschtankung nicht bemerkt wird und das Auto in Betrieb genommen wird, so konsumiert der Motor noch den Rest an Dieselkraftstoff, dann wird durch die Treibstoffpumpe das Benzin zum Aggregat gefördert. Diesel hat spezielle Schmiereigenschaften, die für den Dieselmotor überlebenswichtig sind. Feinste Bauteile im Innern des Motors können so nicht blockieren.

Benzin hat die gegenteilige Wirkung. Er hat eine reinigende Wirkung und zerstört den wichtigen Schmierfilm.

Diesel statt Benzin – fast nicht möglich

Ein Umgekehrtes Missgeschick ist hingegen fast nicht möglich, da der Diesel-Zapfhahn nicht in den Benzin-Einfüllstutzen passt. Nur mit einem Kanister könnte man unter Umständen auch einen Benziner falsch tanken.

Meist zahlt die Versicherung nicht

Die Versicherer tun sich oft schwer mit diesem Fehler und lassen ihre Kunden dafür bluten. Selbst mit Vollkaskoversicherung wird der Schaden in fast allen Fällen nicht von der Versicherung getragen. “Gemäss unseren Erfahrungen bezahlten die Versicherungen meistens nicht”, sagt ein TCS-Sprecher gegenüber 20 Minuten.

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